RDS – Rotationsdosiersystem
Rotationsdosiersystem

RDS – Rotationsdosiersystem

Mit dem SOMA RDS Rotationssymmetrische Produkte intelligent befetten: parametrierbar, volumetrisch und berührungslos.

Rotationssymmetrische Komponenten sind wesentliche Bestandteile vieler Produkte und kommen daher in nahezu allen industriellen Bereichen zum Einsatz. Vielen rotationssymmetrischen Anwendungen gemeinsam ist ein durch Reibung erzeugter Verschleiß, der über eine gezielte Platzierung geeigneter Schmierstoffe mit einem definierten Volumen signifikant reduziert werden kann.

RDS-Features auf einen Blick

  • Stufenlos einstellbares, reproduzierbar konstantes Dosiervolumen
  • Winkelgenaue, berührungslose Dosierung
  • Parametrierbare Anzahl von Dosierimpulsen pro Dosiersequenz 
    („On Hold”-Methode) zur gezielten Variation des Dosiervolumens
  • Prozesssicherheit durch integrierte Dosierkolbenhubabfrage
    Manuelle oder automatische Auswahl von sieben (7) unterschiedlichen, parametrierbaren Dosierabläufen
  • Optional: Ventilheizung mit Temperaturregler zur Verbesserung der Dosierfähigkeit viskoser Schmierstoffe
  • Möglichkeit einer umlaufenden Dosierung am Innen- und Außendurchmesser mittels spezifischer Dosiernadeln
SOMA RDS – Rotationsdosiersystem

Das SOMA Impulsdosierventil als Basis des Rotationsdosiersystems

Das SOMA RDS-Rotationsdosiersystem bietet ein Höchstmaß an Flexibilität bei der vollautomatischen Schmierstoffdosierung für rotationssymmetrische Produkte – parametrierbar, volumetrisch und berührungslos.

Basierend auf dem Einsatz des bewährten SOMA Impulsdosierventils IDV, erlaubt das SOMA Rotationsdosiersystem (RDS) in Verbindung mit einer mittels Hohlwellenschrittmotor angetriebenen Dosierdüse die winkelgenaue und berührungslose Dosierung einstellbarer und konstanter Schmierstoffvolumina.

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RDS Produktbroschüre (PDF; 381 KB)

Parametrieren mit RDS-Control

Mit Hilfe einer speziell auf die Anforderungen an ein Rotationsdosiersystem entwickelten Parametriersoftware, RDS-Control, lassen sich die Dosierabläufe im Handumdrehen erstellen und in die Dosiersteuerung laden. Ausgewählt und gestartet werden die Abläufe mit Hilfe eines Wahlschalters oder automatisch durch ein übergeordnetes Steuerungssystem.

Für ein Maximum an Flexibilität lassen sich pro Dosierablauf 16 verschiedene Dosiersequenzen anlegen, die zur Kontrolle von RDS-Control visualisiert werden. Für jede Dosiersequenz lässt sich zudem bestimmen, ob während der Drehung, „On The Fly”-Methode, dosiert werden oder für höchste Genauigkeitsanforderungen zuvor angehalten werden soll, „On Hold”-Methode.

Der RDS-Controller

Alle Komponenten, die zum Betrieb des RDS erforderlich sind, wie z. B. der Schrittmotor-Controller, die Spannungsversorgung, der optionale Heizungsregler und das digitale Interface zu einer übergeordneten Anlagensteuerung, sind in einem kompakten, industriegerechten Gehäuse angeordnet. Der RDS-Controller eignet sich somit gleichermaßen für die Montage in Prozesszellen wie auch als Tischgerät an halbautomatischen Arbeitsplätzen.

Technische Daten

  • Eingangsdruck des Mediums: Pmax = 15 bar
  • Druckluftversorgung: P = 3 – 6 bar
  • Spannungsversorgung: 230V AC, 50 – 60 Hz
  • Dosiervolumen: V = 2 – 40 mm3 / Dosierimpuls
  • Dosierfrequenz: fmax = 20 Hz
  • Abmessungen: 80 mm x 100 mm x 250 mm (B x H x T)
SOMA RDS – Rotationsdosiersystem