Druckausgleichsystem

Druckausgleichsystem für Fett- und Schmierstoff-Versorgungssysteme

Das patentierte Druckausgleichsystem DAS 120/12 von SOMA begrenzt den hohen Förderdruck in Versorgungssystemen für Industriefette und hochviskose Flüssigkeiten vor der Einspeisung in Dosiervorrichtungen und verhindert Druckschwankungen und sorgt damit für einen Druckausgleich im System.

SOMA DAS: Druckausgleichssystem

Um reproduzierbar gute Dosierergebnisse erzielen zu können, muss der Druck des zu dosierenden Mediums (Fett, Öl oder technische Schmierstoffe) vor den Dosierventilen auf den für die jeweilige Anwendung optimalen Maximaldruck begrenzt werden. Das patentierte SOMA Druckausgleichsystem DAS 120/12 stellt bis zu einem maximalen Eingangsdruck von 250 bar sicher, dass der ausgangsseitig eingestellte Mediumdruck konstant und ohne Druckschwankungen den Dosierventilen zur Verfügung steht. Es ist daher prädestiniert für den Einsatz in Versorgungssystemen für hochviskose Medien mit Nieder- und Mitteldruckpumpen.

Vorteile Druckausgleichsystem

  • Reduzierung des Systemdrucks und Ausgleich von Druckschwankungen in einem Gerät
  • Sensorisch abgefragter Ausgleichsbehälter
  • Schnittstelle zur übergeordneten Steuerung
  • Integrierter Partikelfilter SOMA SPF
  • Kontinuierliche Schmierstoffversorgung
  • Noch mehr Sicherheit mit zusätzlichem Drucksensor

Anwendungsgebiete

Das SOMA DAS-120/12 findet immer dann Einsatz, wenn es in der industriellen Produktion darauf ankommt, den Mediumdruck schnell und ohne Kaskade auf einen für das Material verträglichen Druck zu reduzieren. Egal, ob Fasspumpe oder Zentralversorgung, das SOMA DAS-120/12 versorgt jedes Dosierventil mit gleichbleibendem Druck und eignet sich für den Einsatz in Versorgungssystemen für hochviskose Medien mit Nieder- und Mitteldruckpumpen.

Technische Daten – Druckausgleichsystem

Eine Übersicht der wichtigsten technischen Daten des SOMA Druckausgleichsystems.

Technische Daten DAS
Abmessungen (L x B x H):
375 mm x 125 mm x 290 mm
Gewicht: ca. 9,3 kg
Spannungsversorgung: 24 V DC (über 8-pol. M12)
Luftdruck: 6 bar – 8 bar
Druckluftschlauch:
Ø 4 mm
Dosiermedium: NGLI 1-3
Eingang: M16 x 1,5 L10, zulässig für Druck der angeschlossenen Fasspumpe, empfohlene Länge: 3 m
Ausgang: Empfohlene Schlauchlänge (abhängig vom Dosiermedium): Ø 10 mm (außen): 2,0 m (Länge), Ø 12 mm (außen): 2,5 m (Länge), bis 12 bar ausgelegt, 1/4‘‘-Anschluss verschraubt oder Steckverbinder
Max. Eingangsdruck: 250 bar
Max. Ausgangsdruck:
12 bar


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Mail: n.kinzl@soma.de


Funktionsweise SOMA Druckausgleichsystem

Wie funktioniert das SOMA Druckausgleichsystem und seine einzelnen Komponenten?

Das patentierte Druckausgleichsystem DAS 120/12 von SOMA begrenzt den hohen Förderdruck in Versorgungssystemen für Industriefette und hochviskose Flüssigkeiten.

Das Funktionsprinzip des Druckausgleichsystems

Das zu dosierende Medium gelangt über ein pneumatisch gesteuertes Kugelabsperrventil in den unter einem präzise einstellbaren Luftdruck stehenden Speicherzylinder, dessen Kolben mit zunehmender Füllung nach oben verdrängt wird. Bis zum Erreichen der oberen sensorisch überwachten Endposition des Kolbens herrscht Druckausgleich zwischen dem unter Luftdruck stehenden Raum des Zylinders und dem eingepumpten Dosiermedium. Ist der Speicherzylinder komplett gefüllt, schließt das Absperrventil die Mediumzufuhr.

Die ausgangsseitig angeschlossenen Dosierventile werden nun mit dem zuvor mittels Präzisionsregler eingestellten Druck unterbrechungsfrei und ohne Druckschwankungen mit dem Dosiermedium versorgt. Ist der Speicherzylinder nahezu entleert, wird das zuvor geschlossene Absperrventil automatisch wieder geöffnet und somit der Füllvorgang wiederholt, ohne den Materialstrom zu den Dosierventilen zu unterbrechen.

Druckausgleich im System mit optionaler Drucküberwachung

Insbesondere beim Einsatz druck-/zeitgesteuerter Dosierventile ist die Versorgung mit einem konstanten Mediumdruck von funktionaler Bedeutung. Anstelle des serienmäßig eingebauten Manometers zur Anzeige des Fettausgangsdrucks, kann ein Druckwächter mit digitaler Druckanzeige und einstellbaren Min-/Max-Alarmgrenzen eingebaut und direkt an das Druckausgleichsystem DAS 120/12 angeschlossen werden. Intern werden die Schaltausgangssignale des Druckwächters auf den Schnittstellenstecker für übergeordnete Steuerungssysteme geführt.

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